Elke HornErgotherapeutin - Praxisinhaberin

    Ich bin 1978 geboren und aufgewachsen im Landkreis Emsland /Niedersachsen.

    Als Kind war mein späterer Berufswunsch eigentlich völlig klar: Krankenschwester oder Lehrerin wollte ich werden. So zog ich als kleines Mädchen mit meinem „Arztkoffer“ durch die Gaststätte meiner Eltern, „unterrichtete“ meine beiden jüngeren Schwestern und sah zu meiner älteren Schwester auf. Je älter ich wurde, desto mehr festigte sich meine Richtung „Menschen, insbesondere Kindern, zu helfen“, aber der konkrete Beruf verblasste. Bis ich in der Fachoberschule ein 6-monatiges Praktikum in einer Wohneinrichtung mit schwerst-mehrfach-behinderten Erwachsenen absolvierte: Die Arbeit der Mitarbeiterinnen faszinierte mich von Beginn an. Sie kümmerten sich stets freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit um die Versorgung und Pflege der Bewohner und hatten auch mit der Masse an anfallender Dokumentation alle Hände voll zu tun. Selbstverständlich durfte ich als Praktikantin nicht alle Tätigkeiten ausführen, also nutze ich die Zeit, um mir selbst eigene Aufgaben zu suchen. So kam es dazu, dass ich einigen Bewohnern geduldig beim Anziehen oder Waschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten assistierte. Anstatt die Menschen also anzuziehen oder zu waschen, unterstützte ich sie dabei einiges davon selbst zu schaffen. Ich hatte ja die Zeit dazu. Mit einer Bewohnerin habe ich erarbeitet, gemeinsam Gemüse für das Abendessen vorzubereiten, mit einer anderen, sehr nervösen Person erprobte ich mich in Entspannungsmethoden und mit anderen Bewohnern organisierte ich gemeinsam kreative Angebote, abgestimmt auf ihre Fähigkeiten und Interessen. Rückblickend kann ich nun fachlich sagen, dass ich schon damals Ressourcen aufgedeckt und gefördert habe.

    Genau genommen brachte mich dann eine Mitarbeiterin zu meinem heutigen Beruf: „Elke, du weißt nicht, was du werden sollst? So, wie du mit Menschen umgehst, solltest du Ergotherapeutin werden!“
    „Ergo -was?“ dachte ich da nur und musste den Beruf erst einmal nachschlagen. Das was da geschrieben stand, war einfach wunderbar! Alles, was ich las fühlte sich für mich persönlich geschrieben an. Ich war sofort überzeugt: Das ist nicht nur mein Beruf! Das ist meine Berufung! Und bis heute fühlt es sich genauso an. Die Parallelen zu meinem Kindheitstraum, Menschen in schwierigen Zeiten und bei Erkrankungen zu begleiten, Menschen etwas Neues zu zeigen und an ihren Fortschritten beteiligt zu sein, sind also doch Wirklichkeit geworden und ich bin noch immer überaus glücklich, im Sommer 1997 meine Ausbildung an der Berufsfachschule für Ergotherapie in Bad Bevensen aufgenommen zu haben.

    Seitdem ist einige Zeit vergangen. Ich habe einen Beruf, den ich mit immer noch wachsender Freude und Interesse ausführe. Im Laufe der Jahre konnte ich durch die vielen beeindruckenden Menschen, die ich therapeutisch behandeln durfte,  wertvolle Erfahrungen aufbauen. Auch meine Arbeitsplätze (insbesondere die 16 Jahre als Angestellte in einer Ergotherapiepraxis), viele unterschiedliche und kompetente Kolleginnen sowie zahlreiche Fortbildungen haben dazu beigetragen, dass ich beruflich und persönlich reifen konnte. Ich habe umfangreiches fachliches Wissen aufgebaut, gefestigt und weiter gebildet … und bin damit noch lange nicht am Ende.

    Deshalb kann ich Ihnen in meiner Praxis ein breites Behandlungsspektrum anbieten. Schwerpunkte in meiner Tätigkeit bilden die Arbeit mit Kindern (sowohl pädiatrisch als auch psychiatrisch), die Grundlagen der „Sensorischen Integrationstherapie“, mein Wissen als „NLP-Coach-Practitioner“, sowie meine Kenntnisse als „Fachergotherapeutin für Psychiatrie und Psychosomatik für Erwachsene“.

    Und sonst so? Wenn ich nicht in meinem Traumberuf arbeite? Genieße ich Zeit mit meiner Familie, bin in der Natur / in meinem Garten, halte ich mich mit Laufen fit und den Kopf frei, zudem versuche ich möglichst viel mit dem Fahrrad zu erledigen, der Bewegung und der Umwelt zur Liebe.

    Meine Philosophie

    Für Aufgeschlossenheit und erfolgreiches Lernen braucht es eine angenehme Atmosphäre – sowohl räumlich als auch menschlich. In meiner Praxis für Ergotherapie hat dies einen besonderen Stellenwert. Ihre Bedürfnisse sind mir wichtig.

    Menschen begegne ich wertschätzend, auf „Augenhöhe“ und mit Respekt. Obwohl ich Expertin für meine Arbeit bin und kompetentes Fachwissen besitze, ist mein Klient ebenso ein Experte. Und zwar für sich selbst.

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