MajaTherapiebegleithündin

    Maja wurde 2014 geboren und ist ein wahrer Mischling. Sie ist ein sehr sensibler, manchmal sturer, eigenständiger, drinnen ruhiger und draußen agiler Hund. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen schlafen und dösen (nämlich ca. 20 Stunden am Tag), kuscheln und essen. Sie liebt es aber auch mit ihrem „Frauchen“ Frau Bothe wandern zu gehen, mit dem Bulli on Tour zu sein, Schnüffelspiele zu machen, mit ihren Plüschtieren zu spielen oder einfach in der Sonne zu liegen und ihre Umgebung zu beobachten.

    Kristin Bothe und Maja Therapiebegleithündin in unserer ErgotheraphiepraxisSeit 2016 arbeitet Maja als „Co-Therapeutin“ in der Ergotherapie

    Da Frau Bothe selbst zertifizierte Hundetrainerin für tiergestützte Therapie ist, konnte sie sehr gezielt mit Maja an ihren Fähigkeiten als Therapiebegleithund arbeiten.

    Abhängig von den Klient*innen in unserer Praxis und deren Therapiezielen, kann Maja in unterschiedlicher Art und Weise zum Therapieerfolg beitragen. 

     

     

     

    Sie möchten einen Einblick in die tiergestützte Ergotherapie mit Maja erhalten?

    Im Folgenden erfahren Sie beispielhaft mögliche Einsatzgebiete. 

    Kognition & Lernen 

    Ein recht einfaches Spiel, um die Merkfähigkeit zu trainieren ist das Verstecken von Leckerlies. Der/die Klient*in muss sich merken, wo er/sie die Leckerlies versteckt hat und dem Hund dabei helfen diese zu finden. 

    Auch das Merken vom Namen, Lieblingsessen, Lieblingsspielzeug etc. des Hundes stellt eine kognitive Anforderung an den/die Klient*in, die er/sie motiviert entgegennimmt.

    Dabei spielen Alter und Grundlage der Schwierigkeiten keine Rolle.

    Motorik & Psychomotorik 

    Motorik, Bewegungskoordination und Handlungsplanung können gezielt mit Hilfe des Therapiebegleithundes geübt werden. Maja stellt dabei eine sehr hohe Motivation dar. So kann z.B. über das Füttern mit verschieden großen Goodies die Feinmotorik verbessert werden.  

    Maja als Motivator und Belohnung 

    Bis ein Verhalten automatisiert werden kann, benötigt es z.B. für Kinder eine extrinsische Motivation. Sie wären überrascht, wie die Anstrengungsbereitschaft der Kinder steigt, wenn sie als Belohnung den Hund streicheln oder ihm ein Leckerli geben dürfen. 

    Wahrnehmung & Verarbeitung 

    Der Hund kann dabei v.a. für den taktilen Sinn (z.B. Qualität des Reizes) und für die Kraftdosierung eingesetzt werden. 

    Emotionale & soziale Kompetenz

    Maja kann hier den Einstieg in die Arbeit an emotionalen und/oder sozialen Schwierigkeiten vereinfachen, denn für viele Klient*innen ist es einfacher zunächst Kontakt mit dem Hund aufzunehmen bevor sie dazu übergehen können, dieses Verhalten auch auf ihre Mitmenschen zu übertragen.

    Manchmal unterstützt sie aber auch mit ihrer reinen Anwesenheit, die die Atmosphäre im Raum deutlich verändert.

    Bedingungen

    Ob und bei wem die tiergestützte Arbeit zur Anwendung kommt, ergibt sich aus den Therapiezielen. Maja wird von Frau Bothe ausschließlich nur mit Ihrer vorherigen Einwilligung in der Therapie eingesetzt. 

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    Kristin Bothe - Ergotherapeuthin & tiergestützte TherapieUte Steinsberger Heilpraktikerin für Psychotherapie